Aussteigen, Auswandern…warum?

Aussteigen, Auswandern…warum?

Ich möchte mit diesem Beitrag genau analysieren, warum ich überhaupt Aussteigen, bzw. Auswandern will.

Viele Menschen träumen davon dem tristen Alltag zu entkommen, um ein Leben in Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zu verbringen. Viele reden darüber, aber nur die wenigsten haben überhaupt den Mut diesen einen entscheidenden Schritt zu tun. Bei den meisten wird es an der Angst scheitern einen solchen Schritt zu tun.

Warum ist das so?

Gerade wir Deutsche sind besonders ängstlich in vielen Bereichen, und für alle gibt es eine Versicherung. Dabei vergessen die Meisten, oder wollen es nicht glauben, dass die Versicherungen oft gar nicht zahlen wenn es zu einem Versicherungsfall kommt, weil irgendwo im Kleingedruckten etwas steht, was sie von der Zahlung befreit. Ich glaube nicht an Versicherungen und habe auch schon die meisten von denen ich glaube, dass ich sie nicht brauche, gekündigt. Mit Sicherheit gehöre ich nicht zu den ängstlichen Deutschen, ich bin doch schon ganz anders, aber irgendwie bin ich stolz darauf.

Ich bin auch ein Mensch, der sein Wort hält! Wenn ich sage: Ich kündige meinen Job um ortsunabhängig zu leben, dann werde ich das auch tun! Und genau so gründlich, wie ich mich bei meinen sportlichen Aktivitäten oder meinen abenteuerlichen Reisen vorbereite, so werde ich auch auf meinen Ausstieg vorbereiten. Doch zurück zu meinen persönlichen Gründen. Es sind natürlich mehrere Gründe, die sich im Laufe meines Lebens hier in Deutschland entwickelt haben. Zuerst möchte ich die beiden Worte“ Aussteigen“ und „ Auswandern“ so wie ich sie sehe erläutern.

Aussteigen, wo möchte ich aussteigen und aus was?

Möchte ich aussteigen aus einem Zug und wo oder was wird an der Haltestelle sein? Oder möchte ich auf hoher See aus einem Boot aussteigen, um meinen Web schwimmend fortzusetzen? Und das mit dem Risiko zu ertrinken. Es gibt mehrere Gründe, warum und weshalb ich aus meinem bisherigen Leben aussteigen möchte. Grund Nummer eins, ich möchte aus meinem jetzigen Beruf aussteigen, weil ich mich schon über 30 Jahre in dem gleichen Hamsterrad befinde und jetzt mit über 50 auf dem Tacho einfach genug habe von „Und täglich grüßt das Murmeltier“.

In diesem Zusammenhang habe ich auch keine große Lust mehr, noch weiter in dieses marode Rentensystem mein sauer verdientes Geld buchstäblich zu versenken, um dann mit 67 nur noch eine Mindestrente zu bekommen.

Der zweite Grund könnte die Mitlife Crisis sein, in der ich mich gerade befinde. Die Mitlife Crisis wird oft als negativ bezeichnet. Ich dagegen bin sehr froh, dass ich diesen ominösen Zustand bekommen habe. Denn sonst hätte ich keine hübsche junge Freundinnen gehabt und einen Sportwagen fahre ich immer noch. Ich empfinde diese Zeit einfach wunderbar und werde diesen Zustand Mitlife Crisis mit meinem Ausstieg und meiner Auswanderung krönen.

Und warum möchte ich Deutschland verlassen?

In den letzten Jahren wird und wurde mir das Leben in Deutschland immer unbequemer. Ich fühle mich einfach nicht mehr wohl mit den ganzen Lügen und Manipulationen in allen Lebensbereichen. Das betrifft vor allem die korrupte Politik, die gezielt die Medien zu ihren Gunsten einsetzt. Das betrifft die europäische Zentralbank, die auf Kosten der „kleinen Leute“ den Euro am Leben zu halten versucht. Das betrifft die Lebensmittel, Chemie und Pharmaindustrie, die die Menschen zuerst krank macht, um ihnen im Anschluss teure Medikamente zu verkaufen.

Und was wird die Zukunft für Deutschland und Europa bringen?

Ich bin im Grunde ein sehr positiv denkender Mensch, was mein persönliches Umfeld betrifft. Denke ich hier an meine Gesundheit, meine sportlichen Leistungen u.s.w., aber im Gegenzug zu den zuvor genannten Problemen der machthungrigen Politik und der Geldgier der Konzerne bin ich sehr negativ eingestellt. Kurz gesagt, glaube ich nicht, dass sich in der Zukunft etwas ändern wird. Im Gegenteil, ich glaube dass Deutschland keine gute Zukunft vor sich hat.

Hoffen wir, dass ich nicht Recht behalten werde, und doch noch alles gut werden wird.

Aber wie wir alle wissen, die Hoffnung stirbt zu Letzt.

Ihr, Euer

Hans

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